Für uns sehr ungewohnt und etwas erdrückend die Fleischmärkte. Unter der Theke vegetieren beispielsweise halblebendige Hühner als Vorrat, über der Theke sind sie in zerhackter Form anzutreffen. Neben der Theke ein Eimer mit allen Innereien. Sehr lecker!
Das Mittagessen hat sich so langsam eingespielt hier in Kuala Lumpur: Beim Inder essen wir unsere Lieblingsspeise "Roti Pinsang" (eine Art Pfannkuchen mit Bananen) und schauen Malaysias Lieblingssport Badminton (der Thomas Cup wird gerade in Kuala Lumpur ausgetragen).
Nach all der Anstrengung will ich mir etwas Entspannung gönnen: eine Thai-Massage.
Es ist dies meine erste Massage dieser Art und ich bin gespannt, was mich erwartet. Zurecht, wie sich herausstellt! Der Preis ist erstaunlich günstig: Für 60 Minuten bezahle ich 48 Ringits, umgerechnet ca. 16 Franken.
Die Massage selber ist nicht gerade entspannend: Mit vollem Körpereinsatz (Hände, Ellenbogen, Füsse, Knie) werde ich gedrückt, gespannt, gestaucht, gedreht. Es knackt an Stellen in meinem Körper, die ich noch nie knacken hörte, es wird mir ganz anders zumute. Vor allem, als es im Rücken und im Hals knackt, fürchte ich tatsächlich um meine Gesundheit.
Doch oh Wunder, als mich die Masseurin mit einem maliziösen Lächeln (vermutlich mein rein subjektiver Eindruck) verlässt, fühle ich mich entspannt wie schon lange nicht mehr. Irgendwelche Folgeschäden habe ich auch nicht. Offenbar hatte sie ihr Handwerk ganz gut im Griff. Ein Erlebnis der besonderen Art.
Abends der obligate Besuch der Petronas Towers. Und der lohnt sich. Die zwei Türme sind schon sehr beeindruckend, tags wie auch nachts. Und im Grundgebäude gibts für die Shoppingwütigen wiederum viel zu tun. Wie halten uns lieber im Park um die Türme auf und geniessen unter einem schattigen Plätzchen die imposante Aussicht.
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Kuala Lumpur